Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Allgemein Note: 1 Universität Augsburg (FB Pädagogik) Veranstaltung: Gesprächsführung in der pädagogische Praxis Sprache: Deutsch Abstract: Tagtäglich werden wir in allen zwischenmenschlichen Beziehungen mit Kommunikationsproblemen konfrontiert. Miteinander reden ist daher nicht so einfach wie es erscheint. Und nicht umsonst kennen wir die vorwurfsvollen Worte ′Du hörst mir nie zu′ nur allzu gut. Nachdem wir also zuerst Mühe haben das zu sagen was wir meinen kommt noch das Problem hinzu aufeinander zu hören. Auch Goethe hat dies erkannt und mit den Worten- ′Reden ist ein Bedürfnis Zuhören eine Kunst′ - formuliert.Wie kann man nun dieser Problematik entgegenwirken? Unter den zahlreichen Ansätzen für eine gelungene Gesprächsführung die auch im Laufe des Seminars besprochenen wurden bzw. werden möchte ich mich dem des Aktiven Zuhörens zuwenden. Die Person die mit diesem Ansatz in Verbindung gebracht wird ist der amerikanische Psychologe Thomas Gordon. Inspiriert von seinem Professor und Freund Carl Rogers entwickelte er in den 60er Jahren das Modell des Aktiven Zuhörens. Das spiegelnde Zuhören und der Glaube an die Fähigkeit zum eigenständigen Lösen von Problemen waren dabei wichtige Elemente dessen. Durch dieses Modell sollten also Beziehungen in allen Lebensbereichen harmonischer und einfacher gestaltet werden wie z. B. in der Familie in der Schule am Arbeitsplatz oder im Gesundheitswesen. Da er in Deutschland vor allem mit seinem Werk Familienkonferenz die Pädagogik nachhaltig beeinflusste werde ich mich auch in meiner Arbeit auf diesen Lebensbereich beziehen. Im Folgenden soll also zuerst noch einmal auf die Grundlagen einer Kommunikation und deren Probleme eingegangen werden bevor das Aktive Zuhören aus den Techniken des Zuhörens herausgegriffen und näher erläutert wird.