Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur Note: 13 Ruhr-Universität Bochum (Germanistisches Institut) Veranstaltung: Literatur und Konsum Sprache: Deutsch Abstract: Diese Arbeit setzt sich mit dem Thema Allegorie und Warenform in Walter Benjamins „Passagen-Werk auseinander. Im „Passagen-Werk ergibt sich für Benjamin die geschichtsphilosophische Konstellation einer zeitlichen Verräumlichung in der die Warendinge zur Anschauung gelangen.Die Allegorie die ihre Bedeutung immer aus vorgebendem Material entlehnt und dieses in einer Differenz von Signifikanten ausstellt ist deswegen die ästhetische Ausdrucksform der Ware. Sie hat wie ein Rekurs auf die Marxsche Analyse der Warenform verdeutlicht keine andere Bedeutung als ihren Preis. Durch die Allegorie werden die Waren in ihrer ursprünglichen Differenz von Tauch- und Gebrauchswert ausgestellt worin sich für Benjamin im Ausgang aus dem 19. Jahrhunderts ein Schwellenraum ausdrückt.In diesem ist die gesellschaftliche Vermittlung noch nicht absolut durch die Warenform bestimmt. Im Baudelairschen Spleen findet Benjamin eine allegorische Ausdrucksform in der sich die verdinglichte leere Zeit der Warenform widerspiegelt. Doch die rettende Kritik die den toten brach liegenden Gehalt der Dingwelt zur Anschauung bringt ist eine melancholische da sie nicht über eine maskenhafte Bedeutungssetzung wie sie im „Trauerspielbuch definiert wird hinausreicht.
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