Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pädagogik - Interkulturelle Pädagogik Note: 17 Universität Osnabrück (Erziehungswissenschaften) Veranstaltung: BA Seminar: Einführung in die Interkulturelle Pädagogik Sprache: Deutsch Abstract: In dieser Arbeit möchte ich mich besonders aufgrund der Aktualität des Themas der A.1 in Deutschland und anderen europäischen Ländern (Türkei Polen u.a.) beschäftigen. Ich frage mich was der Begriff der A. bedeutet wer ist davon betroffen und wie vollzieht sich A.? Ich möchte diese Arbeit in einer Struktur abhandeln die bei der Auswanderung beginnt und im Weiteren erläutern soll warum Menschen überhaupt auswandern d.h. also welche Vorstellungen Menschen dazu treiben und was das anfangs für die Identität des Menschen bedeutet. Der weitere Ablauf handelt dann ausgewählte Konzepte der A. ab damit wir uns daraufhin der Ankunft des Migranten im neuen Land zuwenden können. Hier wollen wir besonders die biographische Situation des Migranten beleuchten. Ich frage mich was die Wanderung mit dem Menschen „anstellt was geht dabei in ihm vor? Wie schafft es ein Migrant sich zu sozialisieren? Was ist diesbezüglich eine Diaspora und wie entstehen hybride Identitäten? Im Weiteren gehe ich dann auf die psycho-soziale Befindlichkeit der Migranten ein und frage mich ob die Migration nicht nur als Problem zu sehen ist sondern warum sie auch eine Chance sein kann...Ich denke eine reine Assimilation trägt einem Miteinander in der heutigen Zeit der Globalisierung nicht ausreichend Rechnung. Denn Menschen sind mehr denn je durch Technik mit ihrer Heimat verbunden und können ihre Wurzeln nicht so einfach aufgeben. Früher war das anders. Da gab es kaum ein zurück. Andererseits müssen sie sich bis zu einem gewissen Grad dem neuen Land anpassen da sie sonst keinen Boden finden um ihre Urwurzeln dort in den Boden zu schlagen. Sie könnten einen Teil ihrer Identität aufrechterhalten - was ohne Zweifel ihrem Selbstbewusstsein und damit