Karl Kraus: Ausgewählte GedichteLesefreundlicher Großdruck in 16-pt-Schrift»Als sie zum ersten Mal die Liebe nanntenLöst' ich die Gleichung mit der Unbekannten.Erfüllt von Lust war's auf die Lust zu warten.Durch alle Gitter sah ich in den Garten.«Großformat 210 x 279 mmBerliner Ausgabe 2022Durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Theodor BorkenErstdruck dieser Ausgabe: München Verlag der Schriften von Karl Kraus (Kurt Wolff) 1920.InhaltsverzeichnisAusgewählte GedichteVallorbeAus jungen TagenVor einem SpringbrunnenZwei LäuferVerwandlungWiese im ParkAbschied und WiederkehrGrabschriftZwei SoldatenliederVision des ErblindetenDer Bauer der Hund und der SoldatGebetWiedersehn mit SchmetterlingenFliederZufluchtAbenteuer der ArbeitFahrt ins FextalAls Bobby starb»Alle Vögel sind schon da«JugendAn einen alten LehrerSonnentalVor dem EinschlafenDer RatgeberBekenntnisDer ReimDer IrrgartenMemoirenSehnsuchtAuferstehungVerlöbnisFantasie an eine EntrückteWollustAn eine FalteHalbschlafSuchen und FindenFurchtIch habe einen Blick gesehnGrabschrift für ein HündchenAn den SchnittlauchMit der Uhr in der HandAbsageDer sterbende SoldatDie RabenDie weiblichen HilfskräfteGebet an die Sonne von GibeonLandschaftDer tote WaldZum ewigen FriedenEs werde LichtDer SiebenschläferDie SchwärmerRückkehr in die ZeitTraum vom FliegenSlowenischer LeierkastenVor dem SchlafeBange StundeLeben ohne EitelkeitMagieTraumDer sterbende MenschUnter dem WasserfallDer Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst.Gesetzt aus der Minion Pro 16 pt.Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbHÜber den Autor:1874 in Gitschin in Böhmen als neuntes Kind eines jüdischen Papierfabrikanten in gehobene Verhältnisse geboren studiert Karl Kraus zunächst Rechtswissenschaften in Wien wechselt dann zu Philosophie und Germanistik bevor er 1896 das Studium abbricht. Bereits als Siebzehnjähriger verfasst er Artikel für zahlreiche Zeitschriften frühe Schauspielversuche gibt er rasch wieder auf. 1899 gründet er die bald legendär werdende Zeitschrift »Die Fackel« die er bis zu seinem Lebensende herausgibt. Am 12. Juni 1936 stirbt mit Karl Kraus ein polarisierender Publizist der berühmte Gegner sammelt wie Trophäen. »Er war ein Meister des giftigen Spotts.« Stefan Zweig über Karl Kraus