Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Kunst - Allgemeines Kunsttheorie Note: 13 Technische Universität Dresden (Institut für Kunstpädagogik) Veranstaltung: Theorien künstlicher Gestaltung in der klassischen Moderne Sprache: Deutsch Abstract: Bevor ich mich mit der Geschichte des Bauhauses beschäftigte beschränkte sich mein Interesse diesbezüglich auf die Frage: Wie erkenne ich den Bauhaus-Stil? Die Unangemessenheit dieser Fragestellung wurde mir schon bei der ersten Auseinandersetzung mit dem Bauhaus bewußt. Es offenbarte sich als Sammelbecken unterschiedlicher Künstlerpersönlichkeiten. Deren individuelle Auffassungen von Kunst waren unmöglich unter einen Begriff wie dem des „Bauhaus-Stiles zusammenzufassen. Nun war für mich naheliegend das Spektrum der verschiedenen Kunstauffassungen des Bauhauses zu untersuchen. Schnell kam ich auf diesem Weg zu dessen Entwicklungsgeschichte. Diese beinhaltete aber nicht nur die einzelnen Kunstauffassungen sondern auch Pädagogik Ideengeschichte geschichtlicher Hintergrund Psychogramme der Bauhausmitglieder etc. Da sich alles einander bedingt galt nun mein Interesse dem gesamten Bauhaus. Mit anderen Worten: Ich untersuchte die 14-jährige Geschichte inklusive Vor- und Wirkungsgeschichte einer pädagogischen künstlerischen handwerklichen bzw. industriellen und ideengeschichtlichen Institution in welcher unterschiedlichste (u. a. namhafte) Persönlichkeiten zusammentrafen und neue Gedankenansätze Ideen und Kunstwerke schufen. Die mir gestellte Aufgabe bestand aber nicht darin mein Interesse zu befriedigen sondern das Bauhaus im Rahmen eines Referates in seinen Grundzügen darzustellen. Für einen anschaulichen Vortrag waren aber selbst diese zu viel- und wechselseitig. Ich mußte mich also auf einen wesentlichen Strang der Bauhausgeschichte beschränken. Dieser sollte zum einen im Dienste der Anschaulichkeit konkret sein; zum anderen dem Hörer das komplexe Geflecht der verschiedenen Grundzüge des Bauhause