Studienarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Psychologie - Methoden Note: 10 Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Psychologie) Veranstaltung: Modellbildung in der Psychologie Sprache: Deutsch Abstract: Ausgehend von grundlegenden Betrachtungen und Erläuterungen wird die Problematik und Verbreitung chaotischen Verhaltens in der medizinischen Pathologie und Physiologie anhand von ausgewählten Beispielen [Migräne Anorexia nervosa Herz-Kreislauf Epilepsie...] diskutiert. Dabei zeigt sich daß viele physiologische Vorgänge nach den Regeln des 'deterministischen Chaos' also nach den Prinzipien der Selbstähnlichkeit ablaufen. Dies bringt enorme Vorteile für den Organismus erlaubt ihm gleichsam 'Zufall' zu kanalisieren. Jedoch gibt es auch Fälle wo chaotisches Verhalten eher einen interessanten Sonderfall beim Auftreten überkritischer Wachstumsraten darstellt [zB beim Sekundenherztod wo Chaos quasi ein Vorbote des nahen Todes ist]. - Dies führt schließlich zu einer Neudefinition des Gesundheits- und Krankheitsbegriffs.Schlagworte | key-wordsAIDS | Anorexia nervosa | Anti-Kontroll-Technik | Approximate entropy | Bifurkation | Bulimie | Chaos | Chaosforschung | Chaotic maintenance | cusp-Katastrophe | Depression | Deterministisches Chaos | Dynamische Erkrankung | Dynamische Systeme | Embedding technique | Epilepsie | Feigenbaumdiagramm | Geschlechtsspezifische Unterschiede in der Schlagfrequenz | Heart rate | Herzflimmern | Herzrhythmusstörung | Homöochaotische Zustände | Homöokinese | Katastrophentheorie | Krankheit als dynamisches System | Krankheitsbegriff | Künstliches Herz | Lyapunov exponent | Migräne | Nichtlinearität | Nonlinear dynamical processes | Offene Systeme | Offenheit | Perioden-Verdoppelung | Phasendiagramm | Phtisis nervosa | Rekursivität | Schizophrenie | Schlafstörungen | Sekundenherztod | Selbstähnlichkeit | Selbstorganisation | Self-organising processes | SIDS [Sudden Infant Death Syndrome] | Systemerkrankung | Wechse