In Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie von René Descartes wird ein tiefgreifender philosophischer Diskurs über die Grundlagen des Wissens und der Existenz geführt. Descartes beginnt mit der Methode des radikalen Zweifels um alle bisherigen Überzeugungen zu hinterfragen und zu prüfen was als unerschütterlich wahr gelten kann. Er stellt fest dass die Sinne oft täuschen und dass selbst grundlegende mathematische Wahrheiten in Frage gestellt werden können. Descartes führt den Gedanken ein dass ein mächtiger Betrüger existieren könnte der ihn in die Irre führt was ihn dazu veranlasst alles zu bezweifeln was nicht absolut sicher ist. Der entscheidende Wendepunkt in seiner Argumentation ist die Erkenntnis Cogito ergo sum (Ich denke also bin ich) die als unbestreitbare Wahrheit gilt da das Denken selbst die Existenz des Denkenden bestätigt. Descartes unterscheidet zwischen dem denkenden Geist und dem Körper und argumentiert dass der Geist eine eigenständige Substanz ist die klarer und deutlicher erkannt werden kann als der Körper. Diese Betrachtungen legen den Grundstein für Descartes' dualistische Philosophie die Geist und Materie als zwei verschiedene Substanzen betrachtet. Die Schrift zielt darauf ab die Leser zu ermutigen ihre eigenen Vorurteile zu hinterfragen und die Suche nach Wahrheit mit einem klaren und unvoreingenommenen Geist zu verfolgen.
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