Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit Note: 20 Universität Siegen Veranstaltung: Bildung und Bildungsungleichheit als Themen der Sozialpädagogik Sprache: Deutsch Abstract: Bildungsungleichheit was bedeutet dies eigentlich für uns als Gesellschaft? Wie ernst wird das Thema in Deutschland behandelt? Welche Ursachen gibt es für die Bildungsungleichheiten? Gibt es nur in Schulen Bildungsungleichheit oder schon bereits im Kindergartenalter? Und vor allem: was heißt dies für die Soziale Arbeit? Haben wir überhaupt Möglichkeiten gegen die Ungleichheit in Kindergärten anzugehen? Das sind alles Fragen die in Deutschland sehr oft und differenziert besprochen werden. Die ehemalige Bildungsministerin Anette Schavan betont dass das Alter zwischen drei und zehn Jahren eine Schlüsselphase in unserer Entwicklung sei und dass es deshalb gelte die frühkindliche Bildung zu stärken (vgl. Strät/ Solbach/Holst 2007). Darüber hinaus forderte Anette Schavan die „Chance für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche und dass eine „gute Bildung [ist] entscheidend für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands [ist] (BMBF 2012 Pressemitteilung). Auch im Grundgesetz Art. 3 Abs. 3 ist bereits verankert dass niemand in der Bundesrepublik Deutschland wegen „seines Geschlechts seiner Abstammung seiner Rasse seiner Sprache seiner sozialen Herkunft seines Glaubens seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Durch das deutsche Bildungssystem ist dieses leider nicht uneingeschränkt gegeben und es werden weiterhin Bürger aufgrund ihrer sozialen Herkunft benachteiligt. Diese Tatsache hat der Autorin dieser Hausarbeit den Impuls gegeben sich mit den Bildungsungleichheiten zu befassen. Durch ihre Tätigkeit im Kindergarten wird deutlich dass bereits im Kindergarten Bildungsungleichheiten entstehen beziehungsweise bereits vorhanden sind was vermutlich durch unserer zunehmende multikulturelle Gesellscha