Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Malerei Note: 23 Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Institut für Kunstgeschichte ) Veranstaltung: Phänomene der Verfremdung „...im Falle eines Falles wirbt große Kunst für alles... Sprache: Deutsch Abstract: Carlo Maria Mariani ist ein Künstler der wie kein anderer in Motiv und Manier aus dem Fundus der abendländischen Kunstgeschichte zitiert. Von der Antike bis zur Moderne sind viele Künstler vertreten. Der Betrachter hat ein Déjà-Vu Erlebnis. Vieles kommt bekannt vor. Das Gedächtnis beginnt wie beim Rätselraten nach bekannten Elementen zu suchen und zuzuordnen. Aber neben direkten und verfremdeten Zitaten findet man in seinem Oeuvre auch einige Neuerfindungen die trotz eigener Komposition und Idee immer ein Hauch von Vertrautheit suggerieren.Das Thema der vorliegenden Hausarbeit des Hauptseminars „Phänomene der Verfremdung ...im Falle eines Falles wirbt große Kunst für alles... ist daher dieser außerordentliche Künstler Carlo Maria Mariani und seine Rezeption der Kunstgeschichte. Das Augenmerk soll auf die zitierten Künstler und die Intention der Imitation und Verfremdung dieser gelegt werden.Im ersten Teil dieser Arbeit wird kurz auf Marianis Biografie eingegangen da die Kenntnis über sein bisheriges Leben dem Rezipienten hilft zu verstehen warum gerade genau die Sujets und die Elemente in seinen Gemälden verwendet werden die er eben benutzt. Im zweiten Schritt soll der Blick auf einige seiner Werke gerichtet werden. Die Werke werden zunächst einmal in die zwei großen Gruppen Direktes Zitat und Verfremdetes Zitat eingeteilt. Erstere ist nochmals unterteilt in Kopie Kopie + Ergänzung Verbesserte Kopie letztere in Paraphrase Machart Derivat Parodie und Entlehnung. Der Schwerpunkt liegt auf der Entlehnung. Als kurzer Exkurs wird auch auf Marianis Schönheitskonzept eingegangen.In der Schlussbetrachtung soll nochmals zusammenfassend die Funktion der Rezeption der Ku