Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Französische Philologie - Landeskunde und Kultur Note: 27 Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Romanisches Seminar) Sprache: Deutsch Abstract: Eine Sprache zu lernen die nur eine sehr kleine Bevölkerungsgruppe spricht - ist daswirklich sinnvoll? Wäre es da nicht logischer eine der weit verbreiteten Sprachen zu lernenwie etwa Französisch oder Englisch? In dieser Arbeit soll genau diese Frage exemplarischam Beispiel des Créole1 von Französisch-Guayana beantwortet werden.Hierfür wird nach einem Exkurs in die Geschichte der Region und der Entstehung des Créoleauf dessen grammatikalische Besonderheiten eingegangen werden. Hierbei wird das Créoleim Vergleich mit dem Französischen betrachtet um zu ermitteln ob es sich bei dem Créoletatsächlich um eine eigenständige Sprache oder wie häufig angenommen um einen Dialektdes Französischen handelt. In diesem ersten Teil der Arbeit soll unter anderem der Wert desCréole für die Linguisten und die Sprachwissenschaft betont werden und so ein erster Grundfür die Erhaltung des Créole aufgezeigt werden.Im Anschluss soll analysiert werden welchen kulturellen Wert die Sprache für dieGuayanesen hat und inwiefern Créole im Alltag etwa in Verwaltung Schule und Medienüberhaupt noch präsent ist. Haben sich die Guayanesen selbst vielleicht schon mit demdrohenden Sprachentod des Créole abgefunden und arrangiert oder setzen sie sich für denErhalt ihrer Muttersprache ein?Die Arbeit schließt mit einem Fazit in dem nochmals zusammen gefasst wird warum dasCréole von Französisch-Guayana erhalten werden muss und inwiefern das realisierbar ist.Hierbei wird unter anderem auf die Sprachpolitik Frankreichs und ihren Umgang mitKreolsprachen eingegangen.
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