Examensarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik Note: 2 Universität Konstanz (Erziehungswissenschaft) Veranstaltung: Erstes Staatsexamen Sprache: Deutsch Abstract: Nach den Untersuchungen der PISA-Studie ist das deutsche Schulsystem stark in die Kritik geraten und wird immer wieder in den Medien diskutiert. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern haben die deutschen Schüler bei internationalen Leistungsvergleichen erstaunlich schlecht abgeschnitten. Die Gründe dafür werden vor allem im Bildungssystemen gesucht: fehlende Vorschulbildung späte Einschulung frühe Selektion und Undurchlässigkeit des Systems sowie fehlende Anschlussmöglichkeiten. Das deutsche Bildungssystem befindet sich in einer Krise die Dreiteilung der Sekundarstufe erfüllt nicht mehr ihren Zweck die deutschen Schüler scheinen zu spät und nicht genug zu lernen und sind Gleichaltrigen anderer Länder unterlegen.Die Arbeit beruht auf der These dass die Dreigliederung der Sekundarstufe I kein zukunftsträchtiges Modell mehr darstellt weil es durch die frühe Selektion Bildungskarrieren blockiert. Der Vergleich mit anderen Schulmodellen soll darstellen dass eine Reformierung des Schulsystems hin zu mehr Einheitlichkeit sich positiv auf das Bildungssystem auswirken könnte.Zunächst wird die historische Entwicklung des deutschen Bildungswesens geschildert und aufgezeigt wie die Unterscheidung zwischen Hauptschule Realschule und Gymnasium entstanden ist. Anschließend wird das deutsche Bildungswesen in Theorie und Praxis dargestellt. Das gegenwärtige deutsche Schulwesen gefährdet Bildungschancen weil die Mehrheit der Schüler nicht optimal gefördert wird.Im zweiten Teil der Arbeit werden die Schulsysteme anderer europäischer Staaten analysiert: das niederländische Schulwesen mit einer der deutschen ähnlichen Teilung der Sekundarstufe I das französische System das alle Schüler auf das gemeinsame collège bündelt Polen das nach dem kommunistischen Regime eine erfolg