Das Habitus-Konzept von Pierre Bourdieu

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen Note: 17 Humboldt-Universitt zu Berlin (Institut fr Sozialwissenschaften) Veranstaltung: Freiheit - Zwischen Selbstentwurf und Fremdbestimmung Sprache: Deutsch Abstract: Thema dieser Hausarbeit ist das Habitus-Konzept des Soziologen Pierre Bourdieu. Der Habitus-Begriff hat seinen Ursprung in der griechischen Philosophie der Antike. Er wurde von Aristoteles als Hexis (griech. Haltung) verwendet und im Mittelalter mit dem lateinischen Begriff Habitus bersetzt. Habitus bedeutet Gewohnheit Disposition oder etwas Gehabtes. In seinem Werk Die feinen Unterschiede: Kritik der gesellschaftlichen Urteilskraft das 1982 erschienen ist behauptet Bourdieu unter Berufung auf Gottfried Wilhelm Leibniz dass wir Menschen in Drei-viertel unserer Handlungen Automaten sind (Bourdieu 1982: 740). Wie ist diese Aussage im Zusammenhang mit seinem Habitus-Konzept zu verstehen und was lsst sich ber das verbleibende Viertel sagen? Um dieser Frage in der vorliegenden Arbeit nach zu gehen erfolgt in einem ersten Schritt eine Annherung an Bourdieus Habituskonzept d.h. eine kurze Erluterung wie das Konzept entstanden ist und welchen Zweck es erfllen sollte. Anschlieend wird das Habitus-Konzept in einem zweiten Schritt genauer im Bezug auf die Ausbildung und die Funktion bzw. Wirkung des Habitus untersucht. Danach erfolgt dann eine Betrachtung der Mglichkeiten den Habitus zu verndern bzw. zu transformieren wobei es vor allem um Selbst- bzw. Fremdbestimmung geht. Abschlieend werden dann die gesammelten Erkenntnisse im Fazit zusammengefasst um die o.g. Frage zu beantworten.
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