Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Buchwissenschaft Note: 13 Ludwig-Maximilians-Universität München (Germanistik) Veranstaltung: Die Geschichte der Enzyklopädie Sprache: Deutsch Abstract: Enzyklopädien und Lexika stehen im Allgemeinen seit jeher für Aufklärung und Wissenserlangung. Die ersten Universallexika entstanden kurz vor der französischen Revolution im Zeitalter der Aufklärung. Diese Werke ermöglichten nun endlich auch dem Bürgertum Einsichten in Wissensgebiete zu erlangen die bis dato nur dem Adel und dem Klerus vorbehalten waren. Zwar war es die Kirche die eine allgemeine Schulbildung forderte und ermöglichte doch beließ sie die Mehrzahl der Menschen also das einfache Volk bestehend aus den niederen Ständen in einem Zustand beschränkten Wissens um sich ihre Macht weiterhin zu sichern. Obwohl der Aberglaube von den kirchlichen Institutionen verboten war schürten weiterhin katholische und protestantische Prediger bei dem einfachen Volk und den Bauern den Glauben an Hexerei Schadenszauber und schwarze Magie. Mit der Aufklärung musste neben der Aristokratie auch die Kirche einen Grossteil ihrer Macht einbüssen und auch dem Aberglauben setzte sich die Aufklärung mit der starken Entwicklung der Naturwissenschaften und Philosophie entgegen. Trotzdem ist der Aberglaube über die Jahrhunderte immer noch allgegenwärtig geblieben. Gibt man den Begriff „Aberglaube bei der Internetsuchmaschine Google ein so erhält man nach nur 017 Sekunden 1.020 000 Treffer. Aberglaube beschäftigt die Menschen auch noch im 21. Jahrhundert so sehr dass in den letzten 20 Jahren immerhin sechs oder sieben Lexika zum Thema Aberglaube oder über den Aberglauben veröffentlicht wurden. Neben dem „Lexikon des Aberglaubens von Helmut Hiller erschienen 1992 das „Lexikon des Aberglaubens von Christian Wehr 1993 das „Lexikon des Aberglaubens von Erich Roman Buchhammer 1998 „Das neue Lexikon des Aberglaubens von Walter Gerlach und das „Kleine Lexikon des Aberglau