Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus Zweiter Weltkrieg Note: 20 Universität Münster (Historisches Seminar) Veranstaltung: Widerstand gegen den Nationalsozialismus Sprache: Deutsch Abstract: Am Morgen des 18. Februar 1943 wurden die Geschwister Hans und Sophie Scholl im Gebäude der Universität München von der Gestapo verhaftet. Sie hatten Abzüge des sechsten Flugblatts der Weißen Rose der die beiden angehörten in der Universität verteilt. Zum Schluss ließen sie alle Vorsicht fallen und warfen die restlichen Abzüge von der Empore in den Lichthof der Universität. Dabei wurden sie vom Hausmeister der Universität beobachtet und mitgenommen. Noch am selben Tag wurde auch ihr Freund Christoph Probst verhaftet. Innerhalb der nächsten vier Tage wurden die drei Studenten vor dem Volksgerichtshof angeklagt verurteilt und hingerichtet. Ihr sechstes Flugblatt war der Weißen Rose zum Verhängnis geworden.Warum ließen die Geschwister Scholl jede Vorsicht fallen und unternahmen diese gefährliche Aktion? Die folgende Hausarbeit beschäftigt sich mit genau diesem sechsten und letztem Flugblatt der Weißen Rose dass die Hans und Sophie an jenem Tag in der Uni verteilten. Anhand einer Analyse des Flugblattes soll herausgestellt werden in welcher Stimmung sich die Studenten in dieser letzten Phase ihres Widerstandes befanden wovon sie angetrieben wurden und welche Ziele sie verfolgten. Dabei wird auch auf die konkrete Situation der Studenten und der Ereignisse in München eingegangen. Nach einer kurzen Vorstellung der Weißen Rose und ihrer vorherigen Widerstandsaktionen wird die Quelle zunächst in den Gesamtzusammenhang eingeordnet wobei die Jubiläums-Feier der Universität und der Fall von Stalingrad im Vordergrund stehen denn diese beiden Geschehnisse werden in dem Flugblatt aufgegriffen. Der zweite Teil der Hausarbeit widmet sich der Analyse und Interpretation der Quelle. Dabei werden zunächst die Motive der Weißen