Die Anthologie „Das Verschwinden des Autors setzt sich mit den Veränderungen der Literaturproduktion auseinander die schlagwortartig mit dem Ausdruck von der Post-Gutenberg-Ära bezeichnet werden können. Die darin versammelten Texte fügen sich zu einem bunten Mosaik eines Diskurses über die Zukunft der Autorinnen und der Autorschaft. Auf literarisch vielfältige Weise: lyrisch poetisch und essayistisch nehmen die beteiligten Autoren Stellung zu der These dass Literatur künftig ohne Autoren auskommen und anstelle des unveränderlichen von einer einzelnen Person autorisierten Werks ein never-ending-work-in-progress der unbekannten Vielen treten wird.