Demokratische Wohlfahrtspolitik in Zeiten postindustrieller Globalisierung am Beispiel Schweden

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Politik Majoritäten Minoritäten Note: 20 Otto-Friedrich-Universität Bamberg Veranstaltung: Komparative Makrosoziologie: Wohlfahrtsregime in Europa Sprache: Deutsch Abstract: In Zeiten weltweiter Liberalisierungstendenzen im Zusammenhang mit einer wachsenden internationalen wirtschaftlichen Integration von Schwellen- und Entwicklungsländern stehen die europäischen Wohlfahrtsstaatmodelle unter erheblichen Handlungsdruck. Das schwedische Modell welches als Urtypus des demokratischen Wohlfahrtsstaates angesehen werden muss bleibt hierbei nicht außen vor. Dennoch hat sich diese Gesellschaft in erstaunlichem Maße der weltweit um sich greifenden Reduzierung staatlicher Umverteilungsleistungen widersetzt. Auf den Folgenden Seiten soll dargestellt werden welchen Ursprung dieses System mit seiner starken gesellschaftlichen Solidarität hat mit welchen Mitteln sie diese umsetzt und wie sie in Zeiten wirtschaftlicher Krisen diese aufrecht erhalten und fortsetzten konnte. Am Ende wird der Zusammenhang nationaler Interessenspolitik im Bereich der Sozial- und Wirtschaftspolitik den internationalen Entwicklungen und Herausforderungen gegenüber gestellt und Erklärungsmodelle gesucht welche die Robustheit und vor allem Legitimität des schwedischen und allgemein einer breiten Wohlfahrtspolitik erklären können. Weiterhin stellt sich die Frage ob sich nationale Solidarität in Bezug auf staatliche Wohlfahrtspolitik mit internationaler Chancengleichheit vereinbaren lässt und eine Politik wie sie Schweden verfolgt zum Nachteil von weniger entwickelten Ländern gerät.
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