Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Arbeit Beruf Ausbildung Organisation Note: 20 Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie) Sprache: Deutsch Abstract: Die soziale Selbstwahrnehmung des Menschen in der westlichen Welt ist entscheidend geprägt durch seine berufliche Tätigkeit. Arbeit - das kann sowohl Wohlstand und Selbstverwirklichung als auch Zwang Unterdrückung und Abhängigkeit bedeuten. Ein Mensch mit einer hohen beruflichen Stellung gilt als fleißig und vorbildlich während die Arbeitslosigkeit eines Menschen als Makel gilt. Dabei ist es heute anders als in früheren Zeiten durch die sozialen Sicherungssysteme in den meisten europäischen Staaten nicht notwendig zu arbeiten um das Überleben zu sichern. Wie kommt es also dass arbeiten in unserer Gesellschaft trotzdem als so essentiell betrachtet wird?Dem Begriff und dem gesellschaftlichen Stellenwert der Arbeit kamen in den letzten Jahrhunderten die verschiedensten Bedeutungen und Assoziationen zu. Während in der Antike beispielsweise Freiheit definiert wurde als frei sein von Arbeit so gehörte Arbeiten für das Christentum zum Dasein des Menschen. Wie kam es also dazu dass sich der Arbeitsbegriff und dessen Bedeutung im Laufe der Zeit so stark verändert haben? Um das herauszufinden hilft ein Blick auf die zeitgenössischen Umstände der jeweiligen Epochen. Denn jede Zeit betrachtete Arbeit aus einem anderen Blickwinkel. Manche unterschieden zwischen geistiger und körperlicher Arbeit andere dagegen nicht. Und auch die Religion der Glaube und das Wirtschaftssystem übten neben vielen weiteren Faktoren einen enormen Einfluss auf die Bedeutungsgeschichte der Arbeit aus.Nach einer Analyse des historischen Ursprungs des zu untersuchenden Themas bietet sich eine aktuelle Bestandsaufnahme an. Was verbinden wir heute mit Arbeit? Welcher gesellschaftliche Stellenwert kommt dem Arbeiten heute zu? Woher rührt u