Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europas - Neuzeit Absolutismus Industrialisierung Note: 1 Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Lehrstuhl für bayerische und fränkische Landesgeschichte) Veranstaltung: Eliten in Bayern von der Französischen Revolution bis zur Reichsgründung Sprache: Deutsch Abstract: „Geld regiert die Welt - diese Aussage ist nicht universell sondern ein modernes Urteil über die Machtverschiebung in modernen Gesellschaften. Auch schon in vorkapitalistischen Zeiten spielte Geld im Zusammenhang mit Herrschaftsausübung eine wichtige Rolle. Mit Geld konnten Soldaten und Ämter gekauft werden Kriege geführt oder Friedensschlüsse gekauft werden Produkte aus anderen Staaten importiert werden Residenzen gebaut werden usw. Grundlage für Herrschaft und Stellung der Eliten bildeten aber generell die eingerichteten feudalen Herrschaftsverhältnisse die den Eliten ihren Lebensunterhalt und Einfluss sicherten. Geld war ein nützliches Mittel für bestimmte Zwecke der Eliten und der politischen Führung.Es gab in Bayern zahlreiche Institutionen die über größere Geldmittel verfügten. Damit diese Geldmittel aber als „Kapital im modernen Sinn fungieren konnten also Produktionen zu finanzieren die freigesetzte Bevölkerung aus der Landwirtschaft oder dem Handwerk in großer Zahl beschäftigen konnten und deren Produkte auf dem Markt gewinnbringend verkaufen konnten waren tief greifende gesellschaftliche Veränderungen notwendig um die Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen: Säkularisierung der Kirchengüter Mediatisierung des Adels Liberalisierung des Handels also Abbau von Zollschranken etc. Zentralisierung der Staatsverwaltung Standortpolitik des Staates Infrastrukturmaßnahmen usw.In Hinblick auf das Thema „Kapitalmarkt in Bayern von 1789 bis 1868 will ich mich der Beantwortung folgender Fragen widmen: Welche Personen und Institutionen verfügten über Geldmittel in einem Maß dass es als Kapital investiert w