Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Sonstiges Universität zu Köln (Institut für Kunst und Kunsttheorie) Sprache: Deutsch Abstract: Theoretische Vorüberlegungen zur fachpraktischen PrüfungIm Rahmen meiner fachpraktischen Prüfung habe ich mich mit dem Thema „Der Handbewegung auf der Spur auseinandergesetzt.Hände können fast alles. Mit ihnen greifen und begreifen wir mit ihnen können wir schlagen und weh tun mit ihnen können wir streicheln und zärtlich sein. Unsere Hände sind fast immer im Spiel mit ihrer Hilfe „begreifen wir die Welt drücken in einer variantenreichen Gestensprache unsere bewussten oder unbewussten Gefühle aus und vollziehen den Austausch von Geben und Nehmen.Dabei ist die Hand doch ein uns alle betreffendes griffiges Thema das in angenehmer Reichweite liegt. Es ist mit der Menschwerdung des Menschen eng verbunden hat zu tun mit Hirn und Sprache mit der Erfindung von Werkzeugen vom Faustkeil bis zur Cyberspace-Hand mit Wahrsagerei Fühlen und Tasten Greifen und Schlagen mit öffentlicher Geste mit Denken und Begreifen - und natürlich mit Machen Schaffen Erschaffen Schöpfen. Die Welt des Menschen ist letztlich handgemacht (Pfeifer A. 1999 S. 7). Auf der ganzen Welt findet sich fast nichts was nicht von der menschlichen Hand bereits berührt worden wäre. Alle Gegenstände mit denen wir uns umgeben tragen - wenn auch unsichtbar - diese Erinnerung in sich.Die Aufgabe meiner fachpraktischen Prüfung lautet wie folgt: „Setzen Sie sich mit dem Thema „Die Spuren der Handbewegungen auseinander erläutern Sie die Herangehensweise und begründen Sie alle verwendeten Gestaltungselemente. Dokumentieren und reflektieren Sie Fragestellung Prozess und Produkt Ihrer Arbeit. In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit alltäglichen Phänomenen die uns so vertraut sind dass sie uns nicht mehr zum Nachdenken anregen. Gerade deshalb gerät die Hand mit der wir gestikulieren fühlen begreifen oder andere Objekte verändern zu