Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Soziologie - Arbeit Ausbildung Organisation Note: 13 Georg-August-Universität Göttingen Veranstaltung: Soziologie der Arbeit und des Wissens Sprache: Deutsch Abstract: Grundlage eines Beschäftigungsverhältnisses ist ein Arbeitsvertrag der in der Regel in schriftlicher Form abgeschlossen wird. Dieses Beschäftigungsverhältnis unterliegt seit geraumer Zeit einem stetigen Wandel da sich Arbeitsstrukturen und Erwartungen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern geändert haben. So entwickeln sich mit zunehmenderTechnisierung und dem damit einhergehenden sektoralen Wandel neuartige Bedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Neben neuen Anforderungsprofilen für Beschäftigtedem Einfluss von Gewerkschaften und psychologischen Erkenntnissen zur Erwerbsarbeit ist es auch die moderne wohlfahrtsstaatliche Regulierung von Arbeit die einen starken Einfluss staatlicher bzw. öffentlicher Normen und Regeln auf Menschen im Erwerbsleben hat. Die Bedeutung des sozialen Austausches zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber bringt das Konzept des Psychologischen Vertrages als informellen Bestandteil einer jeden Beschäftigungsbeziehung hervor.Im Rahmen dieser Arbeit soll zunächst der Wandel des Arbeitsprozesses und die damit einhergehenden verschiedenen Prinzipien von Erwerbsarbeit angeführt und erläutert werden. Da es im Rahmen einer Erwerbsarbeit für das Arbeitsverhältnis nicht nur auf den Psychologischen Vertrag sondern auch auf den juristischen Arbeitsvertrag ankommt soll dieser näher betrachtet werden. Im weiteren Verlauf wird dann der Psychologische Vertrag dargestellt.Dabei ist es von Bedeutung welche unterschiedlichen Entscheidungsspielräumemit der einzelnen Tätigkeit im Arbeitsprozess verbunden sind sodass ein unterschiedlicher Grad an Autonomie gegeben ist. Daher wird auch der Begriff und der Umfang der Autonomie im Arbeitsprozess untersucht. Ziel soll es sein zu erläutern in welchem Zusammenhang Arbeitsvertrag Psych