Gerhart Hauptmann: Der Schuss im Park. Eine Erzählung Erstdruck: S. Fischer Berlin 1941. Entstanden 1938/39. Neuausgabe. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2025. Der Text dieser Ausgabe wurde behutsam an die neue deutsche Rechtschreibung angepasst. Umschlaggestaltung von Thomas Schultz-Overhage. Gesetzt aus der Minion Pro 11 pt. Henricus - Edition Deutsche Klassik GmbH Ein herbstlicher Besuch im schlesischen Jauer führt den Erzähler zu seinem Onkel einem pensionierten Oberförster mit einer bewegten Vergangenheit. Während sie gemeinsam durch Erinnerungen an Afrika Adelige wilde Jagden und prachtvolle Gelage reisen entspinnt sich langsam eine düstere Geschichte um die geheimnisvolle Baronin Weilern und ihren Ehemann den rätselhaften Baron Degenhart. Als ein Schuss die nächtliche Stille im Schlosspark zerreißt enthüllt sich eine Vergangenheit die nie ganz vergangen war. Gerhart Hauptmann verwebt in dieser späten Novelle meisterhaft Nostalgie Gesellschaftsporträt und psychologische Spannung - bis zum folgenreichen Finale. Über den Autor: 1862 als Sohn von Robert und Marie Hauptmann geboren die im schlesischen Ober-Salzbrunn ein Hotel betreiben bricht Gerhart Hauptmann nach jeweils kurzer Dauer eine landwirtschaftliche Ausbildung das Einjährigen-Examen des preußischen Militärs die Bildhauerklasse der könglichen Kunst- und Gewerbeschule in Breslau und schließlich ein Philosophiestudium in Jena ein Zeichenstudium in Dresden und anschließend ein Geschichtsstudium in Berlin ab. Er begeistert sich für die utopischen Pläne einer alternativen Siedlung in Übersee mit Nacktkultur und Liebesfreiheit fern der Enge der wilhelminischen Gegenwart. Sein dauerhaftes Interesse hingegen gilt dem Theater. 1889 mit der Uraufführung seines Stücks Vor Sonnenaufgang am gerade eröffneten Berliner Lessing-Theater gelangt der Naturalismus auf die deutsche Bühne und der bis dahin unbekannte Autor wird durch den Theaterskandal
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