Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte Epochen Note: 20 Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Deutsche Philologie) Veranstaltung: Literaturtheorie I Sprache: Deutsch Abstract: Theodor Storm ist bis heute einer der bedeutendsten Vertreter des Realismus. Seine Werke sind gekennzeichnet von einer starken Gesellschaftskritik die am Ende des 19. Jahrhunderts bei vielen Autoren zu finden war. Die Verurteilung der gesellschaftlichen Zustände die von Storm oftmals verbunden wurde mit einer trügerisch idyllischen Welt findet man auch in der Novelle „Immensee wieder. Jedoch ist „Immensee mehr als nur eine kritische Äußerung Storms am öffentlichen Leben jener Zeit. Bei „Immensee handelt es sich um die detaillierte Wiedergabe eines Traums. Die Forschungen der folgenden Arbeit werden zeigen ob die aufgestellte Behauptung haltbar ist oder nicht. Schritt für Schritt wird dazu nach Pro- und Kontrapunkten gesucht und der Aufbau sowie die Handlung näher betrachtet. Sigmund Freuds Werk „Die Traumdeutung leistet einen entscheidenden Beitrag zur Analyse der Novelle. Die Mittel der „Traumarbeit werden vorgestellt und dann konkret auf Storms Werk „Immensee angewandt. Die Verwendung der Traumdeutung wird aber nicht nur darauf hinweisen ob es sich um einen Traum handelt oder nicht. Sie zeigt ebenfalls Schwierigkeiten auf die sich bei der Übertragung eines psychoanalytischen Konzepts auf ein literarisches Werk einstellen. Vorab werden die Inhalte der Werke „Immensee und „Die Traumdeutung näher beleuchtet um eine bessere Verständlichkeit zu erreichen.
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