Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter Frühe Neuzeit Note: 2 Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften ) Veranstaltung: Ruf des Südens. Deutsche in Italien Sprache: Deutsch Abstract: Wenn man bedenkt dass gerade erst das neuartige Druckverfahren die rasante Verbreitung der Renaissance länderübergreifend möglich machte ist der Beitrag der deutschen Auswanderer beachtlich und vergleichbar mit dem Niederländischen Realismus Jan van Eycks der sich bis nach Italien verbreitete und dort den Idealtypus ablöste. In meiner Arbeit über das Thema der Frühdrucker in Rom werde ich stark auf die neueren Forschungsergebnisse von Arnold Esch zurückgreifen da dieser viele grundlegende Thesen der älteren Forschung Haeblers an Hand intensiver Quellenstudien widerlegen konnte. Das Thema ist im Allgemeinen recht gut erforscht jedoch bereits bei der Frage nach den persönlichen Beweggründen der deutschen Drucker die sich in Italien niederließen stößt die Forschung an ihre Grenzen selbst Esch muss eingestehen dass er darüber nur Mutmaßungen anstellen kann jedoch keinerlei Belege hat da bisher keinerlei Quellen in Form von Briefen Viten oder ähnlichem gefunden wurden.Die Frage danach ob Italien in diesem Fall spezifisch Rom für die Auswanderer nur als „Karrieresprungbrett dienen sollte lässt sich ebenso schwer eindeutig klären da sich nicht eindeutig nachweisen lässt ob die Anwärterschaft auf Pfründen tatsächlich ihr oberstes Ziel darstellte. Letztlich ließe sich wohl nur ein gewisser Trend durch den Vergleich aller in Rom ansässigen Drucker mit den Päpstlichen Registen der Zeit herausarbeiten wie es Esch bereits in Einzelfällen bei Ulrich Han (Ulricus Han)oder Konrad Sweynheym(Conradus Sweinheym)belegte.Mein Hauptaugenmerk werde ich daher darauf richten was Italien und im speziellen Rom aus berufstechnischer Sicht in dieser Zeit attraktiv machte wo aber auch d