Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Soziale Arbeit / Sozialarbeit Note: 10 Fachhochschule Bielefeld Sprache: Deutsch Abstract: Besonders im Bereich der Erziehungshilfe oder auch in Elternbildungsseminaren arbeitet man mit seinen Klienten/innen sehr nah zusammen. Bei dieser Arbeit die auf zwischenmenschlichen Beziehungen basiert ist es unabdingbar eine vertrauensvolle Beziehung zu seinem Gegenüber aufzubauen um erfolgreich arbeiten zu können. Schließlich ist es bei Hilfen die sich auf familiärer Ebene bewegen unvermeidbar in die Privatsphäre des Klientels einzudringen. Dies kann sich allerdings als schwierig gestalten vor allem dann wenn die Klienten/innen sich nicht sicher fühlen misstrauisch werden oder sich bevormundet fühlen. Viele Eltern haben Angst jemand Fremdem ihre Probleme anzuvertrauen was selbstverständlich auch nachvollziehbar ist.Es gibt immer mehr Angebote für Hilfe suchende Eltern im Bereich der Elternbildung. Sie wünschen sich Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder und erhoffen sich Antworten auf ihre Fragen. Oftmals stellt es für die aufsuchenden Eltern jedoch auch eine Hürde dar zu diesen Seminaren zu kommen. Viele schämen sich dafür es nicht „alleine hinzukriegen oder haben Angst davor für „dumm erklärt zu werden. Um die Eltern nicht direkt zu verschrecken bemühen sich die Leiter/innen der Elternbildungsangebote sehr darum den Eltern ein Gefühl der Wertschätzung Akzeptanz und des Verständnisses zu geben. Eines der Elternbildungsangebote die versuchen das richtige Gleichgewicht zwischen Distanz und Nähe zu meistern ist das Dialogische Eltern-Coaching und Konfliktmanagement. Zu Beginn dieser Arbeit werde ich erstmals auf die Bedeutung der Elternbildung im Allgemeinen eingehen. Es wird beschrieben warum die Elternbildung eine immer größere Rolle in der heutigen Gesellschaft spielt. Daraufhin werde ich das Prinzip des dialogischen Elterncoachings erläutern und dessen Kerngedanken konkretisieren. Als nächst