Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur Mediävistik Note: 25 Universität Duisburg-Essen Sprache: Deutsch Abstract: In einer der bedeutendsten Überlieferungen des Mittelalters dem Nibelungenlied (NL) spielt der Tod in verschiedensten Formen die eigentliche Hauptrolle. Im folgenden soll das zentrale Thema Tod und Sterben in der Literatur des Mittelalters' anhand Sîfrits Tod in der 16. âventiure für das Gesamtwerk gedeutet werden. Dazu muss die entsprechende Stelle textnah inhaltlich und in ihrem Zusammenhang zum zweiten Teil und zum gesamten Epos bearbeitet werden.Die Struktur der âventiuren zu bearbeiten ist Voraussetzung. Die Schwerpunkte werden dort liegen zu untersuchen welche Charakterwandlung die wichtigsten Personen im Lied vornehmen und welchen Bezug sie zum Tod Sîfrits haben. Des weiteren folgt aus der charakterlichen Darstellung der Einzelpersonen der Versuch einen Zusammenhang zum Epos zu schaffen. Die Grundthemen der Motivation der Handlungen und Verhaltensweisen der Charaktere lässt die Frage aufkommen an welchen Stellen der Tod Sîfrits vermieden werden kann. Das Resultat ist die Frage warum der Dichter durch seine Figuren bzw. durch seine eigenen Worte an so vielen Stellen den Tod des Helden und das Ende der Burgunden voraussagt. Es soll nicht nur eine Übersicht über das Verhalten der Personen im ganzen Lied dargestellt werden sondern eine Ansicht darüber wozu Menschen im Mittelalter durch ihre Motivationen im Stande sind wenn es um ihre Ehre Macht oder Liebe und Freundschaft geht. Der Versuch die Bedeutung der sozialen Verhältnisse dargestellt durch Mord und Tod herauszustellen sodass gezeigt wird welche Rolle die Sterbeszenen im NL für die Menschen des Mittelalters gespielt haben müssen ist ein weiteres Ziel.Dazu ist es nötig an einigen Stellen auftretende Charaktere die m. E. für das jeweilige prägnante Thema keine Rolle spielen nicht zu ausführlich zu beschreiben. D