Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Recht Note: 17 Hochschule Osnabrück Sprache: Deutsch Abstract: Mantelkauf ist die Übertragung von Geschäftsanteilen an einer Gesellschaftdie ihrem Geschäftsbetrieb nicht mehr nachgeht und nicht mehrüber nennenswertes Gesellschaftsvermögen verfügt. Sie ist aber mangelsLöschung im Handelsregister noch als juristische Person existent. DerBegriff ist gesetzlich nicht geregelt sondern durch Rechtsprechung entwickeltworden. Danach ist ein Gesellschaftsmantel eine:• durch Geschäftsanteile oder Aktien verkörperteäußere Rechtsform• einer juristischen Person• die in Ermangelung eines von ihr noch betriebenenUnternehmens• wegen Vermögenslosigkeit• keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat.Der wirtschaftlich zu beurteilende Begriff „Mantel stellt die äußere Rechtsformeiner Gesellschaft dar und ist zu trennen von deren Inhalt dem Unternehmen.Mantelverwendung ist ein aus mehreren Rechtsakten bestehender Vorgangmit dem Ziel in Form einer Kapitalgesellschaft am Markt aufzutretenohne eine neue Gesellschaft zu gründen. Durch Mantelkauf werden sämtlicheGeschäftsanteile an einer inaktiven oder wirtschaftlich gescheitertenKapitalgesellschaft übertragen um einem neuen Unternehmenszwecknachzugehen. Es wird dabei das vorhandene Rechtskleid dieser Kapitalgesellschaft verwendet. Nach dem Anteilserwerb werden i.d.R. umfangreiche Satzungsänderungen vorgenommen. Gesellschaften die früherzwar ein Unternehmen führten jetzt aber nicht mehr aktiv sind werdenalso wiederbelebt. Dies kann aber auch durch die bisherigen Gesellschaftererfolgen ohne dass Anteile verkauft und abgetreten werden. Manspricht in diesem Fall von Mantelverwendung in sonstiger Weise.
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