Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte - Amerika Note: 13 Ruhr-Universität Bochum (Geschichte Nordamerikas) Veranstaltung: Hauptseminar Der amerikanische Bürgerkrieg Sprache: Deutsch Abstract: Am Amerikanischen Bürgerkrieg nahmen mehr als 200.000 in den deutschen Ländern geborene Deutsche teil. Ein mindestens ebenso hoher Anteil von Kriegsteilnehmern war bereits in Amerika geboren worden stammte aber von deutschen Einwanderern ab. Damit stellten die Deutschen die größte nicht englischstämmige Gruppe im Bürgerkrieg dar. Mit der vorliegenden Arbeit soll die zahlenmäßige und qualitative Beteiligung verschiedener Gruppen von Deutschen am Krieg die Motivation dieser Gruppen und die Rezeption durch die amerikanische Öffentlichkeit untersucht werden. Hierbei wird schwerpunktmäßig der Frage nachgegangen ob überhaupt allgemeingültige Aussagen über „die Deutschen im Bürgerkrieg getroffen werden können oder ob es sich nicht vielmehr um zwei grundlegend verschiedene Gruppen gehandelt hat - zum einen um zumeist bäuerliche Einwanderer die sich in nichts von den nichtdeutschen Kriegsteilnehmern unterschieden zum anderen um die so genannten „Achtundvierziger die als Flüchtlinge der gescheiterten Revolutionen in Baden Wien Berlin und Frankfurt ihren Kampf für die bürgerlichen Freiheiten auf den Schlachtfeldern des amerikanischen Bürgerkriegs fortsetzten. Zur Beantwortung dieser Frage wird nicht nur eine Analyse der Kriegsbeteiligung der verschiedenen Gruppen selbst erforderlich sein sondern auch der Frage welche Auswirkung diese Beteiligung auf die öffentliche Wahrnehmung und die Anerkennung der Deutschen in Amerika hatte - und damit welche Folgen sie für die Deutschen selbst hatte.
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