Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte Sicherheit Note: 10 Freie Universität Berlin (Otto-Suhr-Insitiut) Veranstaltung: Der islamische Terrorismus aus der Sicht der Friedensforschung Sprache: Deutsch Abstract: Den internationalen Terrorismus des Al-Quaida Netzwerkes in seiner Gänze und Komplexität zu begreifen fällt schwer. Strittig ist nicht nur eine gültige Definition von Terrorismus sondern auch Fragen nach den Ursachen und Ausprägungsformen bleiben teilweise unbeantwortet.Ein wesentlicher Erkenntnisschritt zum Begreifen dieses internationalen Phänomens ist das Wissen um seine Finanzstruktur. Durch das Kennen der Finanzierung und Weiterleitung von Geldströmen lassen sich Bekämpfungsstrategien erarbeiten die als Konsequenz auch die Handlungsfähigkeit der weit verzweigten Organisation einschränken können.So stellt sich diese Arbeit erstens die Frage ob es sich bei der Finanzierung des internationalen Terrorismus mit seiner bekanntesten Vertretein Al-Quaida um ein klar erkennbares Finanzsystem handelt. Dabei werden sowohl die Finanzierungsmethoden als auch die damit verbundene Geldwäsche eingehend betrachtet. Hierbei stellt sich auch die Problematik dieser Arbeit heraus: Eine klare Abgrenzung zwischen den Methoden der Terrorfinanzierung und der Organisierten Kriminalität ist kaum zu bewältigen. Nichtsdestotrotz wird der Versuch unternommen die Finanzquellen aufzuzeigen und Verschleierungstechniken darzulegen. Im zweiten Teil dieser Arbeit wird geprüft welche bisherigen Bekämpfungsstrategien erfolgt sind und dabei der Frage nachgegangen ob diese Strategien auch erfolgreich sein können. Die Zielsetzung des transnationalen Terrorismus ist es die bestehende internationale Ordnung zu attackieren (vgl. Schneckener 2002:1). Um Anschläge vorzubereiten mit verschiedenen Identitäten zu leben und Ausbildungslager für Selbstmordattentäter zu unterhalten wird viel Geld benötigt. Obwohl