Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter Frühe Neuzeit Sprache: Deutsch Abstract: In dieser Hausarbeit wird der Versuch unternommen zu rekonstruieren ob es sich bei derjustinianischen Pest tatsächlich um die Pest als die durch das Bakterium Yersinia Pestis hervorgerufene hochgradig ansteckende Infektionskrankheit gehandelt hat. Natürlich wäre die Diagnosestellung Pest „einfach wenn man auf paläopathologische Untersuchungen zurückgreifen würde. Man sollte jedoch bedenken dass dies keine historische (auf Quellen gestützte) Diagnose wäre sondern eine molekularbiologisch auf menschlicheancient DNA (aDNA) gestützte Diagnose die ihre eigenen Schwierigkeiten mit sich brächte. In dieser Arbeit wird eine historische Ferndiagnose auf der Basis literarischer Quellen versucht. [...] Die Auswirkungen der Justinianischen Pest können in dieser Arbeit nicht analysiertwerden da sie zu komplex und vielfältig in ihren sozialen religiösen kulturellen undpolitischen Komponenten sind. Auch sind sie gleichzeitig sehr eng mit den Auswirkungenanderer Ereignisse und Katastrophen8 dieser Zeit verwoben.Zu Beginn der Arbeit wird ein medizinischer Abriss des aktuellen Forschungsstandesbezüglich der Pest als Infektionskrankheit gegeben um einen Vergleich der Pestbeschreibungenaus den literarischen Quellen mit dem heute ausführlich erforschten Krankheitsbildzu ermöglichen. Abschließend werden die Ergebnisse der diagnostischen Prüfungder Justinianischen Pest auf Basis literarischer Quellen zusammengefasst. Obwohl dieQuellen ein Werkzeug des Historikers sind um Kenntnis der Vergangenheit zu erlangenwird im Schlussteil dieser Arbeit dennoch ein kurzer Ausblick auf die Möglichkeiten derpaläopathologischen Forschungen in Bezug auf die Justinianische Pest gegeben.
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