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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte Antike Note: 13 Universität zu Köln (Philosophische Fakultät Institut für Alterumskunde ) Veranstaltung: Der ewige Krieg - Roms Kampf mit Karthago Sprache: Deutsch Abstract: „In den Monaten nach Cannae hatten die Römer der Welt gezeigt daß sie nach einem scheinbar vernichtenden Schlag Nervenstärke und Leidensfähigkeit zum weiteren Durchhalten besaßen. Wie dieses Zitat deutlich zeigt war das römische Reich durch die katastrophale Schlacht von Cannae aufs Äußerste geschwächt. Trotz dieser traumatischen Erfahrung und den hohen Menschenverlusten in der Senatorenschicht meisterte das Imperium diese Krise. Im Jahre 201 v. Chr. konnte sogar das siegreiche Ende des Zweiten Punischen Krieges in Rom gefeiert werden. Daher soll diese Arbeit der Frage nach-gehen wie die Römer es schafften dieser Krise Herr zu werden. Aufgrund der räumlichen und zeitlichen Begrenzung der Arbeit kann die Entwicklung der Prorogation und Iteration für die Zeit der späten Republik z.B. unter Sulla und des Principats nicht thematisiert werden. Während sich die Forschung weitgehend einig ist über die Vorgehensweise und Anzahl von eingesetzten Prorogationen und Iterationen ist gilt dagegen besonders die Angabe der Gesamtzahl des römischen Heeres und den allgemeinen Verlustzahlen als umstritten. Dieser Faktor wird aber in dem Punkt „Die Schlacht von Cannae - Synonym des Schreckens genauer beleuchtet. Um zunächst eine verständliche Einführung in den Bereich des Zweiten Punischen Krieges vorzunehmen ist es nötig die Konflikte zwischen Rom und Karthago in dem ersten Unterpunkt „Carthago Aemula imperi Romani zu erläutern. Wie das Zitat zu Anfang zeigt befand sich Rom nach der tragischen Schlacht von Cannae im Jahre 216 v. Chr. am Rande einer Katastrophe. Um die Konsequenzen nachzuvollziehen die der Senat aus der Niederlage in der Folge für das weitere politische und militärische Vorgehen