Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Soziologie - Arbeit Beruf Ausbildung Organisation Note: 13 Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Veranstaltung: Innovation und organisationaler Wandel Sprache: Deutsch Abstract: Zusammenschlüsse von großen Unternehmen werden häufig als „Elefantenhochzeiten dargestellt. Große Unternehmen schließen sich zusammen um Größen oder -Verbundeffekte zu realisieren also um Synergien zu nutzen. Oft kann das einfache aber folgenschwere Bedürfnis der Topmanager nach Macht die Ursache einer Fusion sein. Unternehmenszusammenschlüsse werden häufig bekannt gegeben aber immerhin bleiben mehr als die Hälfte dieser „Ehen ein Wunschtraum oder misslingen sogar. Dabei sind die Chancen die aus einer erfolgreichen Fusion hervorgehen deutlich hervorzuheben.Neben besseren Gewinn und Wachstumsaussichten wird das Unternehmen wettbewerbsfähiger und Arbeitsplätze können auf lange Sicht gehalten werden.Motive für die Zunahme der Fusionen liefert zweifelsohne vor allem die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich. Gerade bei grenz überschreitenden Zusammenschlüssen winkt oftmals die Chance Kostenersparnisse zu realisieren um neue Märkte zu erschließen oder das Risiko für die Forschung zu minimieren. Trotz der Rekordzahlen bei Übernahmen sind über die Hälfte aller Zusammenschlüsse nicht von Erfolg gekrönt. An dieser Stelle ist anzumerken dass es keine einheitliche Meinung zu den Erfolgkriterien einer Fusion gibt. Versucht man trotz dessen den Erfolg von Fusionen zu analysieren so fällt auf dass selbst Unternehmen die sich aufgrund ihrer Marktpositionen gut ergänzen an einer Fusion scheitern. Dies lässt den Schluss zu dass noch andere Einflüsse als die wirtschaftlichen auf den Fusionserfolg wirken. Nach Meinung von Fusionsspezialisten wie Beratungsfirmen und Investmentbanken die Unternehmenszusammenschlüsse vorbereiten und begleiten sind vor allem kulturelle Disharmonien für den Misserfolg verantwortlich. Letztendli