Magisterarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sport - Sonstiges Note: 20 Universität Leipzig (Institut für Rehabilitationssport Sporttherapie und Behindertensport) Sprache: Deutsch Abstract: Ausgehend von den Anforderungen an eine sportartspezifische Leistungsdiagnostik sowie der enormen Bedeutung der mechanischen Leistung als objektives Bewertungskriterium der belastungsbedingten Beanspruchungsreaktionen kommt der Bestimmung der mechanischen Leistung im Schwimmsport eine große Rolle zu. Die Kopplung mit einer Spiroergometrie bringt die weiteren Vorteile Aussagen zur kardiopulmonalen Leistungsfähigkeit sowie zur Bewegungsökonomie im Rahmen einer komplexen Leistungsdiagnostik im Schwimmsport geben zu können. Der Einsatz erprobter und in ihren Aussagen als valide überprüfter Untersuchungsverfahren wie das „Verfahren und Vorrichtung zur Spiroergometrie im Wasser nach Niklas et al. (1988a) birgt neben den großen Vorzügen die Nachteile hoher apparativer materieller und finanzieller Voraussetzungen. Des Weiteren ist ein mobiler Einsatz aufgrund des komplexen Aufbaus nur bedingt gegeben. Das in dieser Untersuchung vorgestellte „Seil-Gurt-Rollsystem greift das grundsätzliche Untersuchungsdesign von Niklas et al. (ebd.) auf nur kommt ein deutlich vereinfachter und kostengünstiger Messaufbau zum Einsatz. Dadurch laufen in diesem Verfahren die Interessen einer kostengünstigen mobilen und vor allem sportartspezifischen Erfassung der Beanspruchungsreaktionen auf entsprechende Belastungen zusammen. Eine Grundfrage dieser Untersuchung war ob beide hier vorgestellten Verfahren in den Ergebnissen ihrer Messungen übereinstimmen bzw. ob es einen statistischen Zusammenhang gibt um in der Folge beide Verfahren untereinander auszutauschen bzw. in Zukunft das mobilere praktikablere und kostengünstigere Seil-Gurt-Rollsystem zu verwenden.