Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Didaktik - BWL Wirtschaftspädagogik Note: 13 Georg-August-Universität Göttingen (Professur für Wirtschaftspädagogik und Personalentwicklung) Sprache: Deutsch Abstract: Schulische Lernsituationen zeichnen sich durch ihren Probiercharakter die Suche nach Neuem und den Umgang mit noch nicht ganz Verstandenem aus. Lehrer erachten daher Lernschwierigkeiten als einen normalen Aspekt innerhalb von Lernprozessen. Das Auftreten von Fehlern ist somit ein natürlicher Bestandteil des Lernens und eröffnet die Chance einen Einblick auf Missverständnisse und fehlgeschlagene Verstehensprozesse auf Seiten der Schüler und Mängel in der Vermittlung des Unterrichtsangebotes zu gewinnen. Die Nutzung dieser Fehler als Lernchance gelten als besonders förderlich für die Entwicklung der Lernmotivation und damit indirekt für die Kompetenzentwicklung. Demzufolge sollten Lehrpersonen ein Lernklima schaffen in denen Fehler als Lerngelegenheiten willkommen sind das Verwerfen von fehlerhaftem Wissen begrüßt wird und in denen sich Lernende sicher fühlen können um zu lernen neu zu lernen und Wissen und Erkenntnisse zu erkunden. Es stellt sich die Frage über welche verschiedenen Wissensfacetten ein Lehrer verfügen muss um mit Schülerfehlern lernwirksam umzugehen. Im Rahmen dieser Arbeit werden daher folgende Forschungfragen untersucht: Welche verschiedenen Wissenfacetten umfasst die professionelle Fehlerkompetenz? Welche Leistungsunterschiede gibt es hinsichtlich des berufsbiografischen Status? Ziel dieser Arbeit ist es die Inhalte der professionellen Fehlerkompetenz vorzustellen und die Leistungsunterschiede hinsichtlich des berufsbiographischen Status aufzuzeigen. Bei dieser Hausarbeit handelt es sich um eine analytische Literaturarbeit. Um eine vertiefende Auseinandersetzung mit der professionellen Fehlerkompetenz zu gewährleisten werden zunächst die elementaren begrifflichen Bestandteile Professionalisierung Fehler und Kompetenz näh