Die Verwendung des Giftmord-Stereotypen bei Alfred Döblin
German

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur Note: 13 Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald (Institut für Deutsche Philologie) Veranstaltung: Erzählte Kriminalität Sprache: Deutsch Abstract: Im ausgehenden 19. Jahrhundert manifestierte sich im deutschsprachigen Raum die vorgefasste Behauptung Giftmord sei die typische weibliche Art zu töten. Einher-gehend mit dieser These an der bis weit ins 20. Jahrhundert festgehalten wurde fand eine Zuschreibung zentraler Wesenszüge und spezifischer Persönlichkeitsdefizite statt die das prototypische Bild der weiblichen Giftmörderin als bösartige und nie-derträchtige von „Wollust und Grausamkeit Eitelkeit Vergiftungstrieb oder auch Habsucht getriebenen Frau entstehen ließ. In dieser Tradition erschien auch Alfred Döblins Erzählung Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord dessen Protagonistin Elli Link gleichfalls im Zentrum dieser Arbeit stehen soll. Als Gesamtwerk bietet Die beiden Freundin-nen und ihr Giftmord ein komplexes Abbild der Entwicklung der Gefühle und Seelenzustände Elli Links vor und nach der Tat und zeigt überdies welche Faktoren die Tat zu bedingen und zu begünstigen scheinen. Innerhalb dieses Rahmens zielt die vorliegende Arbeit darauf ab festzustellen inwieweit sich Döblin des Stereotypen der „typisch weiblichen Giftmischerin bedient und Elli Link als repräsentativ im Sinne der literarischen und juristischen Tradition konstruiert.
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