Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur Note: 10 Technische Universität Dresden 27 Quellen im Literaturverzeichnis Sprache: Deutsch Abstract: Obwohl Thomas Brussig die Literaturszene erst 1995 betrat ist er inzwischen einer der bekanntesten jungen deutschen Schriftsteller. Dank seiner erfolgreichen Romane gilt er als „Ostexperte(1) als ostdeutscher „Heimatsachverständiger(2) und als „Spezialist dafür [...] leicht und witzig über die DDR zu schreiben ohne sie nostalgisch zu verniedlichen(3). Er gehört zu einer Generation die zwar in der DDR geboren ist und ihre Jugend dort verbrachte mit den Utopien und dem Aufbaupathos der Gründergeneration jedoch nichts mehr anfangen konnte. Diese Generationszugehörigkeit bietet ihm eine bevorzugte Perspektive auf die „Wende(4) und ermöglicht ihm sich in seinen Romanen ironisch mit dem Thema auseinanderzusetzen(5). Brussig wurde 1965 in Ost-Berlin geboren. Hier verbrachte er mit Ausnahme der Wehrdienstzeit seine ganze Jugend. Nach der Berufsausbildung als Baufacharbeiter (1981-1984) und dem Abitur (1984) übte er in der DDR verschiedene Aushilfstätigkeiten aus (u.a. als Möbelträger Museumspförtner Fabrikarbeiter und Hotelportier). Nach der „Wende studierte er ohne Abschluss Soziologie an der Freien Universität Berlin (1990-1993) und später Dramaturgie an der Filmhochschule „Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Seitdem sein zweiter Roman Helden wie wir 1995 zu einem Bestseller wurde ist er als freiberuflicher Schriftsteller und Drehbuchautor tätig. [...] ______ (1) Vgl. Hollmer Heide: „The next generation. Thomas Brussig erzählt Erich Honeckers DDR. In: Arnold Heinz Ludwig (Hg.)[...] (2) Hollmer Heide: „Thomas Brussig. In: Arnold Heinz Ludwig (Hg.): KLG. Kritisches Lexikon zur deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. München: Edition Text + Kritik. (3) Küpper Mechthild: „Sieben leere Patronen am Ende der Nacht. Die DDR als Schützenfest: Thomas Brussigs Roman Am