Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik Vergleichende Literaturwissenschaft Note: 170 Universität Kassel (Germanistik) Veranstaltung: Dem Autor auf der Spur Sprache: Deutsch Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht welche sprachlichen Mittel der Autor Wolfgang Borchert in seiner Kurzgeschichte Die Küchenuhr einsetzt um die Traumatisierung der Hauptfigur und die Reaktionen der Nebenfiguren auf diese zu veranschaulichen. Anschließend wird analysiert ob durch eine Veränderung der sprachlichen Mittel eine veränderte Wirkung beim Rezipienten des Textes erzeugt wird. Grundlage für diese Untersuchung ist eine von der Autorin verfasste neugeschriebene Version von Borcherts Text die dieser Arbeit angehängt ist.Šklovskij schreibt dass beim Verfassen eines literarischen Textes darauf geachtet werde diesen so zu gestalten dass er verfremdet wirke. Ein literarischer Text müsse anders im Sinne von ungewöhnlich konstruiert werden damit er von den Rezipienten bewusst wahrgenommen werde. Künstlerisch / künstlich müsse er geschrieben sein so dass wichtige Textstellen nicht im automatisierten Lesemodus übersehen werden sondern bewusst die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet werde. Dieses Verfahren nennt Šklovskij Verfremdung.
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