Ziel dieser Studie war es mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode (FEM) den Einfluss des prothetischen Kronenmaterials auf die biomechanische Leistung der Spannungsverteilung zu bewerten die der Pfeiler (Universalzapfen) das Implantat (Konusmors) und das Knochengewebe (kortikal und medullär) im Bereich des ersten Molaren aufnehmen. Es wurden drei verschiedene monolithische Keramiksysteme für CAD/CAM (Computer Aided Design/Computer Aided Manufacturing) analysiert die durch Modelle dargestellt wurden: DL - Lithiumdisilikat RN - Nano-Keramikharz und CP - polymerinfiltrierte Keramik. Die virtuellen Modelle der prothetischen Kronen wurden an 5 vertikalen Punkten mit 200 N okklusal komprimiert. Die Ergebnisse zeigten die höchsten Spannungswerte für NR im kortikalen und medullären Knochen im Implantat und im Abutment gefolgt von den Ergebnissen für CP und den niedrigsten DL-Werten. In der Krone wurden die höchsten Werte für DL ermittelt mit durchschnittlichen Werten für CP und den niedrigsten Werten für das RN-Modell. Daraus lässt sich schließen dass das Material der Krone die Verteilung der Spannungen beeinflusst und den Ergebnissen zufolge zeigte das DL-Modell ein besseres biomechanisches Verhalten.