Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Didaktik - Germanistik Note: 10 Universität Duisburg-Essen Sprache: Deutsch Abstract: Die hier vorliegende Arbeit zielt darauf die lernwirksamen Einsatzmöglichkeiten des Computers in den Sekundarstufen zu konkretisieren um der in internationalen Studien konstatierten Benachteiligung des Computers entgegenzuwirken. Dabei möchte ich der Frage nachgehen welches fachdidaktische Potential dem Computer als unterrichtliches Medium innewohnt sowohl als Lernmedium für den Schreibprozess als auch als Lerngegenstand zur Ausbildung der Medienkompetenz.Der Computer ist für einen Großteil der Schüler*innen ein alltägliches Medium mit dem sie täglich spielen surfen chatten und arbeiten. Während diese Benutzung vorrangig im privaten Umfeld stattfindet wird der Computer in der Schule bloß sehr zurückhaltend als produktives Werkzeug verwendet. Diese sehr skeptische Betrachtung der technischen Möglichkeiten seitens der Lehrer*innen führt zu einem „diametrale[n] Widerspruch zu den Mediengewohnheiten der Schüler(innen) (Frederking Krommer und Maiwald 2012 229). In zahlreichen Statistiken wird diese Aversivität deutscher Schulen in der Nutzung aktueller Technik seit einigen Jahren häufig angemerkt. So kommen laut aktueller Studienergebnisse in Deutschland auf 115 Schüler*innen nur ein Computer. Deutschland belegt im internationalen Vergleich der Häufigkeit der Computernutzung durch Lehrpersonen im Unterricht den letzten Platz da in keinem anderen der teilnehmenden Länder der Computer so selten wie in Deutschland verwendet wird. Hierin wird die enorme Lücke zwischen der privaten und schulischen Nutzung von Computern deutlich.Betrachtet man die didaktischen Möglichkeiten des Computers für den Unterricht wirkt die Skepsis der Schulen vor diesem Medium unbegründet. Der Computer vereint als Symmedium mit Text Bild Ton und Film sämtliche mediale Optionen und birgt so als Lernmedium ein enormes Potential um Schreib- und Le