Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Politik - Methoden Forschung Note: 13 Otto-Friedrich-Universität Bamberg Veranstaltung: Vertiefungsseminar Vergleichende Politikwissenschaft Sprache: Deutsch Abstract: Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen negativen Einstellungen gegenüber Zuwanderern und der Bedeutung von Fremdgruppenkontakt. Dabei zielt die Arbeit darauf ab die in der bisherigen Forschungsliteratur nur unzureichend operationalisierte Kontakthypothese zu testen und den Kausalmechanismus zwischen dem Ausländeranteil und der Einstellungen gegenüber Zuwanderern zu identifizieren. Dazu wird mittels einer geschachtelten Analyse im ersten Schritt der Zusammenhang zwischen Ausländeranteil und Einstellungen auf europäischer Ebene untersucht. Anschließend wird die Kontakthypothese anhand dreier ausgewählter Fälle einer empirischen Überprüfung unterzogen. Zur Untersuchung der Fragestellung wurde dabei folgendermaßen vorgegangen. Zunächst wird ein kurzer Überblick über die wichtigsten theoretischen Konzepte zur Erklärung ausländerfeindlicher Einstellungen gegeben. Daran anschließend wird die methodische Vorgehensweise und Fallauswahl der geschachtelten Analyse erläutert sowie die verwendeten Daten und die Operationalisierung der Variablen vorgestellt. Die zentrale Variable der Analyse stellt die Einstellung gegenüber Zuwanderern dar. Anschließend erfolgt in Kapitel drei die geschachtelte Analyse. Den ersten Schritt stellt die Large-N Analyse dar in welcher mittels einer Regressionsanalyse der Effekt des Ausländeranteils auf die Einstellungen zwischen 12 europäischen Ländern untersucht wird. Im zweiten Schritt der Small-N Analyse erfolgt die tiefergehende Untersuchung dreier Länder. Zur Überprüfung der Kontakthypothese wird mittels einer linearen Regression der Einfluss von individuellen Kontaktvariablen auf Einstellungen gegenüber Zuwanderern gemessen.
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