Intrakranielle Empyeme sind eine häufige neurochirurgische Erkrankung in Afrika südlich der Sahara. Früher waren sie selten heute sind sie häufig und bringen neurologische Komplikationen mit sich von denen meist junge Menschen betroffen sind. Die Fortschritte im Bereich der bildgebenden Verfahren haben zwar zu einer verbesserten Diagnose geführt der therapeutische Ansatz ist jedoch weit davon entfernt einheitlich zu sein und es gibt weiterhin Schwierigkeiten bei der Diagnose da die klinischen Anzeichen selten vollständig sind. Vor allem in Afrika wo endemische fieberhafte Infektionskrankheiten ein Problem bei der Differentialdiagnose von Empyemen darstellen. In dieser Studie wollen wir die epidemiologischen klinischen therapeutischen und evolutionären Merkmale von intrakraniellen Empyemen analysieren deren Folgen trotz der immer frühzeitigeren Behandlung nicht unerheblich sind.In den Ländern südlich der Sahara in denen die Menschen unterhalb der Armutsgrenze leben und nur schwer Zugang zur Gesundheitsversorgung und insbesondere zu spezialisierten Diensten haben ist die Zahl der Fälle in denen die Menschen in der Lage sind sich selbst zu helfen sehr hoch.