Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politisches System Deutschlands Note: 24 Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig (Sozialwissenschaften) Sprache: Deutsch Abstract: „Die Geschichte der ganzen bisherigen Gesellschaft bewegte sich in Klassengegensätzen die in den verschiedenen Epochen verschieden gestaltet waren. (Karl Marx)Haben die jeweiligen gesellschaftlichen Konfliktlinien Auswirkungen auf das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland gehabt und wenn ja welche Tendenzen kann man daraus für die Zukunft ableiten?Punkte deren Klärung zum allgemein besseren Verständnis der Problematik beitragen sind Rolle und Aufgaben von Parteien sowie ihre verfassungsrechtliche Stellung. Zudem erscheint eine nähere Betrachtung ihrer Funktionen in Bezug auf die Ge¬sellschaft sowie die von ihr erbrachten Leistungen für das demokratisch-pluralistische System sinnvoll. Letztendlich sind noch die Funktionsgegensätze also Probleme denen sich Parteien gegenübersehen bedeutsam.Die eigentliche Untersuchung erfolgt in Anlehnung an Oskar Niedermayers zeitliche Unterteilung der „Entwicklungen des Parteiensystems der mittels ausgewählter Systemeigenschaften eine reine Funktionsanalyse des Parteiensystems durch¬führt. Dieses Konzept wird allerdings um die historischen Zusammenhänge zu verdeutlichen um eben diese Variante erweitert sodass der vorab ein historischer Rück¬blick beginnend im Kaiserreich über die Weimarer Republik sowie die NS-Zeit hin zur Zeit nach dem 2. Weltkrieg und der Gründung der BRD erfolgt. Darauf aufbauend schließt sich die eigentliche Analyse des Parteiensystems der BRD an wobei es nicht allein bei einer reinen Funktionsanalyse bleibt sondern zudem auf die gesellschaftlichen Konfliktlinien und deren Auswirkungen auf das Parteiensystem eingegangen wird. Denn letztlich ist es die Bevölkerung die den Parteien und somit folglich auch dem Parteiensystem ihre Legitimation erteilt. Folglich ist das Parteiensystem