Entwicklungspolitik
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1. Die wachsende Lücke Die Armen werden immer ärmer und die Reichen werden immer reicher! Dieses Wort scheint heute - über hundert Jahre nach Karl Marx - eine seltsame Bestätigung in dem Verhältnis der Entwick­ lungsländer zu den Industrieländern zu finden. Denn trotz intensi­ ver Anstrengungen auf beiden Seiten weitet sich die Kluft zwischen diesen Ländergruppen immer mehr aus. Umfangreiche Maßnahmen und Hilfsprogramme der Industrieländer konnten die hochgespann­ ten Hoffnungen nicht erfüllen. Das gilt insbesondere für die Erfolge des von den Vereinten Nationen mit weltweiter Gültigkeit am 19. 12. 1961 verabschiedete Erste Jahrzehnt der Entwicklungs­ hilfe. Für dieses Jahrzehnt hatte man sich zwei konkrete Ziele gesetzt: erstens eine jährliche Mindestwachstumsrate des Bruttosozialpro­ dukts in den Entwicklungsländern von 5 % bis zum Ende des J ahr­ zehnts und zweitens die Übertragung von I % des Sozialprodukts der Industrieländer an die Entwicklungsländer zum Zwecke der Ent­ wicklungshilfe. Das waren Ziele die in Anbetracht der wirtschaftli­ chen Situation in den meisten Entwicklungsländern als durchaus maßvoll und bescheiden anzusehen gewesen sind. Aber trotz ihrer Realitätsnähe konnten sie nur teilweise erreicht werden. Die anfänglich fast verwirklichten Zuwachsraten des Bruttoso­ zialprodukts wurden erst in den letzten Jahren erreicht und die Hilfe der Industrieländer wuchs nicht von einem Rinnsal zu dem er­ hofften stetigen und breiten Kapitalstrom an. Die Hilfeleistungen 1 der DAC-Staaten stiegen zwar von 1960 bis 1970 von 81 auf 15 Mrd. US-$ (netto) sanken aber gemessen am Bruttosozialprodukt von 089 auf 076 %.
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