Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neueste Geschichte Europäische Einigung Note: 2.0 Universität Potsdam (Historisches Institut) Veranstaltung: Europabilder im 20. Jahrhundert Sprache: Deutsch Abstract: Die politische Situation Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg wirkt wie ein Porträt das - wenn auch mit anderen Akteuren - eine Momentaufnahme von der Situation nach dem Versailler Vertrag zeigt. Anstelle Gustav Stresemanns steht nun Konrad Adenauer für Briand tritt Robert Schuman an. Eine deutsch-französische Versöhnung ist das ausgemachte Ziel für die Sicherung des Friedens in Europa. Adenauer musste sich gegen die einzige Großmacht im traditionellen Sinne die auf dem europäischen Festland verblieben war durchsetzen um die drei Nahziele „Westintegration „äußere Sicherheit und „Gleichberechtigung für die verhasste Mittelmacht zu erreichen. Abgesehen davon dass die Briten sich nie als Europäer in diesem Sinne verstanden gab es für eine Einigung Europas nur eine Möglichkeit welche dem deutschen Staatsmann schon sehr früh bewusst war die deutsch-französische Freundschaft. In dieser Arbeit soll das sich entwickelnde Verhältnis zwischen Frankreich Deutschland Großbritannien und den USA anhand der Europapolitik untersucht werden wobei überwiegen aus der Sicht Adenauers argumentiert werden wird da er einerseits als einer der drei Gründungsväter Europas gelten muss und er andererseits das Land vertrat welches die maßgebliche Problematik im Einigungsprozess darstellte „denn die deutschen und die europäischen Interessesen sind absolut identisch.Dabei soll die These bewiesen werden dass in den betroffenen Staaten - gerade in der BRD - keineswegs die europäische Einigung in den Köpfen der Menschen oberste Priorität besaß sondern dass vielmehr die christlichen und demokratischen Wert- und Moralvorstellungen der führenden Politiker in Frankreich Deutschland und Italien den Stein der Einigung auf lange