Diese Studie die in der pädiatrischen Notaufnahme des Universitätsklinikums für Mutter und Kind in N'Djamena durchgeführt wurde hatte zum Ziel die Notfallversorgung von Kindern zu verbessern. Es handelte sich um eine prospektive und deskriptive Studie an der über einen Zeitraum von sechs Monaten 579 Kinder im Alter von 1 Monat bis 18 Jahren teilnahmen. Kinder unter 5 Jahren machten 814 % der Fälle aus wobei Jungen überwiegen (Geschlechterverhältnis 114). Fieber war der Hauptgrund für die Konsultation (609 %). Die am häufigsten durchgeführten Untersuchungen waren das Blutbild (100 %) und der Thick-Smear-Test/Malaria-Schnelltest (925 %). Schwere Malaria war der häufigste Grund für die Einweisung (427 %) gefolgt von Atemwegsinfektionen (204 %). Die Sterblichkeitsrate war mit 233 % hoch. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer Verstärkung der Präventionsmaßnahmen und einer kontinuierlichen Verbesserung der Versorgung pädiatrischer Notfälle.