Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Offline-Marketing und Online-Marketing Note: 17 Hochschule Bremerhaven Sprache: Deutsch Abstract: Deutschland im Gründerboom immer mehr Deutsche machen sich laut dem StatistischenBundesamt selbständig ca. 470.000 Menschen haben 2007 den Schritt in dieSelbständigkeit gewagt dies sind 20.000 Personen mehr als im Jahr 2001. Trotz alledemliegt die Selbständigenquote in Deutschland mit 112 % im Jahr 2007 unter dem Durchschnittder Europäischen Union (EU) mit 16 % und somit im letzten Drittel verglichen mit dergesamten EU. Vorreiter dieser Statistik ist Griechenland mit 348 %.Oft handelt es sich bei den Neugründungen um Internetanbieter Dienstleister im sozialenBereich und Hightech-Unternehmen in der Softwarebranche. Doch ein innovatives Produktoder eine exzellente Dienstleistung reichen selten aus um wettbewerbsfähig zu sein undschon gar nicht um sich langfristig auf einem Markt zu etablieren. Somit sollteKundenakquise mithilfe aller Marketingmaßnahmen an erster Stelle stehen. Allerdingskönnen Existenzgründer oft mit dem Begriff Marketing wenig anfangen und verwechselnMarketing mit Werbung. Die Folge daraus ist dass nicht das gesamte Potential desMarketing-Mix ausgeschöpft wird. Vielfach werden Marketingmaßnahmen vernachlässigtbzw. zu spät und ungenügend umgesetzt. Marketing wird als ein unnötiger Kostenfaktorangesehen und oftmals wird aufgrund der geringen finanziellen Mittel in derGründungsphase ganz auf Marketing verzichtet. So führen laut dem Bundesministerium fürWirtschaft und Technologie (BMWI) nicht fehlende Fachkenntnisse oder eine schlechteKonjunkturentwicklung zum Scheitern von Unternehmen. Oft sind es mangelhafte Marketing-Kenntnisse sowie eine ungenügende Markt- und Kundenorientierung an denenExistenzgründer scheitern.