Stellvertretendes Handeln ist ein gesellschaftliches Faktum von großer Allgemeinheit Bedeutung und Vielgestaltigkeit. Dennoch hat sich die Soziologie seiner bisher kaum angenommen und zwar auch da nicht wo sie sich mit den Voraussetzungen und Folgen der fortschreitenden Differenzierung und Individualisierung moderner Gesellschaften beschäftigt. Dies bedeutet daß eine ebenso unverzichtbare wie prekäre Funktionsbedingung dieser Gesellschaften nahezu vollständig vernachlässigt worden ist. Mit dieser Arbeit soll das Problem stellvertretenden Handelns für die Soziologie erschlossen und hinsichtlich seiner Wichtigkeit und Ergiebigkeit in den Blick gerückt werden. Im Ausgang von begrifflich-theoretischen Analysen werden die Voraussetzungen Funktionen und Antinomien stellvertretenden Handelns im Recht in der Kultur in sozialen Bewegungen und Interessenkonflikten sowie insbesondere hinsichtlich des stellvertretenden Leiden in Religion und Ethik untersucht.
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