Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis Wissenschaft Logik Sprache) Note: 23 Technische Universität Darmstadt (Philosophie) Veranstaltung: Hauptseminar: Aktuelle Debatten der analytischen Philosophie. Sprache: Deutsch Abstract: „Was ist Wissen? „Was können wir wissen? „Wie können wir Gewissheit über unser Wissen haben? „Können wir überhaupt etwas wissen? „Wissen wir nichts?Diesen und ähnlichen philosophischen Fragen gehen die verschiedensten Forschungsgebiete wie Psychologie Pädagogik Theologie oder die Naturwissenschaften nach und auch im Alltag stellen sich viele Menschen die Frage ob das was sie zu wissen meinen wirklich gewiss ist. Die Philosophie hat hierzu ein eigenes Gebiet entwickelt: die Erkenntnistheorie.In unserer Gesellschaft gelten empirisch fundierte Erkenntnisse als gerechtfertigt und gewiss. Begründet wird dies meist durch Beobachtung und Erfahrung. Es wird vorausgesetzt dass man gewisse Dinge die schon immer so waren auch weiterhin so bleiben. Die Erkenntnistheorie geht hier einen Schritt weiter und fragt nach dem letzten Grund der uns das Recht gibt eine Meinung über einen Sachverhalt als gewiss bezeichnen zu dürfen. Sie fragt ob es eine Art Basis mit sicheren Meinungen auf denen empirisches Wissen beruht oder ein anderes Rechtfertigungssystem gibt das das was wir meinen zu wissen absichert. Die vorliegende Seminararbeit soll diese Frage in der philosophischen Diskussion anhand zweier Positionen genauer beleuchten. Hierzu dienen Texte von Wilfrid Sellars und Roderick Chisholm. Zunächst soll ein kurzer allgemeiner Überblick über das philosophische Gebiet der Erkenntnistheorie seine Geschichte Fragestellungen und Positionen gegeben werden. Im dritten Kapitel wird die Frage nach der Rechtfertigung von Wissen genauer beleuchtet und die aus ihr entsprungene philosophische Diskussion anhand der Konzepte des Fundamentalismus und des Kohärentismus dargestellt. Im vierten Kapit