Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Helmut Newton galt als Photograph der Reichen und Schönen und war einer der bekanntesten und einflussreichsten Modephotographen des 20. Jahrhunderts. Seine Aktphotographien sind nicht weniger berühmt und auf Grund der großen Rolle die Sexualität und Aggressivität in seinen Arbeiten spielen sehr umstritten: Für die einen sind sie eine gut beobachtete Studie der Gesellschaft in der die Frau zunehmend souverän und emanzipiert empfunden wird. Auf andere wirken Newtons Aufnahmen auf Grund voyeuristischer Aspekte und des Gebrauchs von Fetischen pornographisch vulgär und diskriminierend. Die Autorin Sandra Husch gibt Antwort auf die Frage ob diese beiden Positionen miteinander vereinbar sind ob Newton seine' Frauen trotz fetischistischer und voyeuristischer Momente in seinen Aktphotographien heroisiert. Als Grundlage für die Ausführungen dient eine Analyse der Photographien Newtons sowie ein Vergleich mit den Aufnahmen des japanischen Photokünstlers Nobuyoshi Araki und der Photographin Bettina Rheims.