Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus Zweiter Weltkrieg Note: 15 Universität Stuttgart (Historisches Institut - Abteilung für Zeitgeschichte) Veranstaltung: Hitlers Europa Sprache: Deutsch Abstract: Mit der Besetzung von Paris durch deutsche Truppen am 14. Juni 1940 begann für Frankreich „une des plus grandes tragédies de son histoire. Die Situation vom Feind im eigenen Land bedroht zu werden war für Frankreich nicht neu in diesem Fall jedoch wie Peter Davies beschreibt völlig anders:„We must remember that occupation was not a new experience for France. She had suffered the same fate albeit for much shorter durations in 1814 1871 and 1914. Occupation 1940-style however was to be on an altogether different scale. In time it was to become a military social economic political und psychological reality; and it would leave an indelible stain on the nation's psyche. Der am 17. Juli 1940 offiziell eingesetzte Staatschef Philippe Pétain versuchte mit der deutschen Besatzungsmacht zu kollaborieren um die totale Ausbeutung und Zerstörung Frankreichs zu vermeiden. Nicht nur für die Politik sondern vor allem für die Menschen und ihr tägliches Lebens bedeutete dies eine große Veränderung. Auch das kulturelle Leben wurde einem radikalen Wandel unterzogen denn „die dramatischen Ereignisse des Sommers 1940 treffen das intellektuelle Milieu ebenso ins Mark wie die übrige französische Bevölkerung. Ein bis dahin völlig öffentlicher Bereich auf den jeder Bürger Frankreichs Zugriff hatte wurde umgestellt und musste Einschränkungen erfahren: der Bereich der Literatur und des Zeitschriftenwesens wobei Letzteres sowie die von den Deutschen betriebene Propaganda weitgehend unberücksichtigt bleiben da diese den Rahmen der Arbeit sprengen würden. Das Verhalten der Literaten bewegte sich vom sogenannten attentisme über Kollaboration bis hin zum aktiven Widerstand. Ein einheitliches Verhalten bezüglich der