Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung Management Organisation Note: 13 Fachhochschule für Wirtschaft Berlin Sprache: Deutsch Abstract: Interkulturelle Kompetenz gewinnt vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache an Bedeutung dass sich die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen nicht mehr in kulturell homogenen Umwelten sondern unter kulturell sehr heterogenen Bedingungen vollziehen. Multinationale Unternehmen haben schon lange erkannt dass sie für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Mitarbeitern verschiedener kul-tureller Herkunft innerhalb des nationalen Unternehmens auf deren Werte und Normen Rücksicht nehmen müssen. Ebenso wichtig ist dies für Geschäftsbeziehungen mit Unternehmen aus anderen Kulturen.Interkulturelle Begegnungen sind heute nicht etwas das man befürworten oder ablehnen kann. In der modernen Gesellschaft ereignen sie sich täglich massenhaft. Das Risiko eines Konfliktes das aus der Unkenntnis der jeweils fremden Kultur entsteht wird dadurch jedoch nicht geringer. Umso wichtiger ist es daher das eigene Denken Erleben und Handeln als kulturabhängig zu begreifen und somit zu lernen dass es neben der eigenen Weltsicht andere Werte und Handlungsmuster gibt die weder besser noch schlechter sind als die Kultur in die man hineingeboren wurde. Im Zuge dieses Lernprozesses entwickeln Menschen interkulturelle Kompetenz die die Grundlage für interkulturelle Kooperation darstellt.In dieser Arbeit wurden zunächst die Grundbegriffe Kultur und interkulturelle Kompetenz geklärt. Anhand der international bekannten Studie von Hofstede konnten anschließend fünf Dimensionen gezeigt werden in denen kulturelle Unterschiede sichtbar werden. Hofstedes Begriffe unterstützen meines Erachtens die Entwicklung interkultureller Kompetenz da man mit ihrer Hilfe interkulturelle Begegnungen neu interpretieren kann. Einige Beispiele haben dann gezeigt in welchen Bereichen dies für eine interkulturelle Unternehm